Jugendherbergen in Kanada

Abgelegt unter: Allgemein, Reisevorbereitung — admin @ 02:36

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Auch in Kanada gbt es natürlich Jugendherbergen. Auf meiner Radtour nahm ich diese jedoch weniger in Anspruch, denn sie liegen in der Regel in den grösseren Städten, aber auch in den Nationalparks ist das Jugendherbergsnetz ziemlich eng. Abseits dieser “Tourismus-Ballungsgebiete” wird es jedoch knapp. Wer sich informieren möchte: Auf www.hihostels.ca gibt es eine Liste aller kanadischen Jugendherbergen. Alle einzelnen Häuser werden dort detailiert und mit Preisen, Emailadresse und Telefonnummer vorgestellt. Speziell im Sommer empfiehlt der kanadische Jugendherbergsverband übrigens, nach Möglichkeit im Voraus zu reservieren. Die Preise übrigens liegen für Übernachtungen im Schlafsaal (englisch = dorm) zwischen 15 und 31 Dollar (ca. 12 bis 22 Euro). Wer ein Einzelzimmer möchte, muss mit zwischen 25 und bis zu 93 Dollar rechnen.

Es gibt in Kanada übrigens auch (vor allem in Gebieten mit eher viel Tourismus) oftmals günstige Herbergen ausser den im internationalen Jugendherbergsverband (Hostelling International) organisierten Jugendherbergen.

“Backpackers Lodge” oder einfach auch “Lodge” heissen diese dann. Die Preise sind mit denen der Jugendherbergen vergleichbar, und es gibt Gemeinschaftsraum, Küche, etc.

Wer kein Zelt hat, oder bei Regen keine Lust, es aufzubauen: Auch die kanadischen Motels sind ofmals in erschwinglichen Preisregionen. Nachfragen lohnt sich daher durchaus.

Camping in Kanada

Abgelegt unter: Allgemein, Reisevorbereitung — admin @ 20:39

Kanada hat eine relativ hohe Campingplatzdichte. Auch an Orten, wo auf den offiziellen Karten kein Campingplatz eingezeichnet ist, findet sich oft einer.Manche Campingplätze haben jedoch keine Plätze für Zelte, sondern nur Stellplätze für Wohnmobile. Dies habe ich jedoch nur dort gesehen, wo in unmittelbarer Nähe auch ein oder mehrere Zeltplätze waren.
Kanada Camping
Eine besonderheit an den kanadischen Capingplätzen ist die Ausstattung. Jeder einzelne Wohnmobil-Stellplatz oder Bereich für jeweils ein Zelt verfügt in der Regel über einen eigenen Tisch mit Sitzbänken und eine Feuerstelle. Feuerholz ist in der Regel gegen einen Betrag von umgerechnet 5 bis 6 Euro pro Nacht erhältlich.Eine weitere Besonderheit ist die Art der Bezahlung, die man auf einigen Zeltplätzen, vorwiegend in den Nationalparks, findet. Hier gibt es kein Personal, das ständig vor Ort ist. Man sucht sich einfach selbst einen Platz aus. Dann füllt man ein Formular aus, das an einem kleinen überdachten Stand im eingangsbereich des Campingplatzes ausliegt. Zusammen mit der Übernachtungsgebühr oder seinen Kreditkartendaten wirft man dieses dann in einen bereitstehenden Briefkasten.

Auf manchen von diesen kleineren Plätzen kann es auch passieren, dass keine Duschmöglichkeiten vorhanden sind. Trinkwasser gab es jedoch auf allen Zeltplätzen, die ich auf dieser Reise besucht habe.

Bären, Kojoten und Co.werden ja in Kanada bekanntlich durchausdes öfteren beobachtet. Deshalb haben die meisten Campingplätze abschliessbare Fächer, in denen man sein Essen deponieren kann. bei den wenigen, die das nicht anbieten, empfiehlt es sich, die Essensvorräte mit einer Schnur in etwa 4 Metern Höhe an einem Baum aufzuhängen. Die gleiche Vorräte empfiehlt sich auch für Gegenstände, deren Geruch mit dem von Essen verwechselt werden kann (Kosmetika, Zahnpasta…), sowie Kochgeschirr, leere Essensbehälter und Besteck.

Die Preise der Campingplätze, auf denen ich die Nacht verbracht habe, lagen umgerechnet in etwa zwischen 7,50 und 21 Euro.

Krankenversicherung

Abgelegt unter: Ausrüstung, Reisevorbereitung — admin @ 19:04

So langsam komm ich dann halt doch in das Alter, wo man sich über Dinge wie seinen Versicherungsschutz Gedanken macht. Und als AOK-Mitglied habe ich im Ausland nun mal keinen Versicherungsschutz. Wer eine private Krankenversicherung (PKV) abgeschlossen hat, steht da möglicherweise anders da.

Ich jedoch habe mir schon Gedanken gemacht,ob und welche Auslandskrankenversicherung ich abschliesen soll.

Im Endeffekt hab ich aber festgesltellt, dass meine private Zusatzversicherung (Central), die eigentlich für stationäre Zusatzleistungen bei einem Krankenhausaufenthalt bestimmt ist, auch einen Versicherungsschutz im Ausland bietet.

Wer also mit dem Gedanken spielt, eine extra Reiseversicherung abzuschliessen, sollte erst mal die Bedingungen seiner eventuell vorhandenen Zusatzversicherungen durchchecken. Vielleicht bleiben ihm dann so wie mir zusätzliche Kosten für eine Reisekrankenversicherung erspart.

der Flug

Abgelegt unter: Reisevorbereitung — admin @ 19:02

Ein Billigflug ist es ja dann leider doch nicht geworden. Liegt wohl sowohl an der Jahreszeit, als auch daran, dass ich die Buchung relativ spät vorgenommen habe. Insgesamt kostet mich der Spass 1250 Euro (Flug von Stuttgart mit Umsteigen in Frankfurt nach Calgary, Rückreise von Vancouver über Frankfurt nach Stuttgart). Die Kosten für den Radtransport werden dann am Flughafen extra erhoben. Man sollte unbedingt daran denken, bei der Jeweiligen Fluggesellschaft das Fahrrad als Sondergepäck anzumelden. Im dümmsten Fall kann es sonst nämlich sogar passieren, dass man am Flughafen gesagt bekommt, man solle das Teil zuhause lassen. Der Platz für Gepäck ist ja schliesslich beschränkt. Wer sein Rad transportiert sollte es sicher verpacken. Die Fluggesellschaften wollen das auch so. Ich habe mir vom Radhändler für umme einen Karton geholt. Den lass ich dann in Calgary am Flughafeb liegen. Für den Rückflug muss ich mir dann wohl in Vancouver was passendes auftreiben.

Für diejenigen, die wie ich ebenfalls im Internet einen Flug buchen (und ihr Fahrrad mitnehmen) möchten, will ich noch von folgendem Missgeschick berichten, das mir bei der Buchung über opodo passiert ist:

Man sollte darauf achten, dass man, wenn man sein Reiseziel auswählt nicht einfach (zum Beispiel) “Stuttgart, all airports” anklickt, sondern “Stuttgart, Leinfelden-Echterdingen”. Sonst kann es nämlich passieren, dass man einen Flug, mit Flugnummer, Anbieter “Lufthansa” usw. Nach Stuttgart railway bucht. Ich dachte mir: “fein, da ist wohl noch ein S-Bahn-Ticket dabei. Später hab ich dann aber festgestellt, dass Der Flug mit der entsprechenden Flugnummer von Lufthansa mit dem Flugzeug “ICE” durcgeführt wird. Im ganz, ganz klein gedruckten stand dann, dass ich aso von Frankfurt nach Stuttgart mit der Bahn fahre. Und im ICE darf man nun mal kein Fahrrad mitnehmen. Bin da auch nicht erst einmal rausgeflogen….

Die freudliche Dame von der kostenpflichtigen opodo “Service”-Hotline meinte nur, das sei mein Problem, gebucht ist gebucht, und schliesslich sei es ja auch bekannt, dass man besonders vorsichtig sein müsse, wenn man etwas im Internet bestellt. Wer das also tue sei selber schuld,wenn er mit dem bestellten Produkt später nix anfangen kann, weil die Beschreibung mangelhaft ist.
Mal schaun, was ich da tun werde…

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