Vancouver – Stuttgart

In Vancouver angekommen war erstmal Strandurlaub angesagt. Nach 1500 Kilometern quer durch Kanadas Westen war faul am Strand rumliegen genau das richtige. Untergekommen bin ich in der Jugendherberge am Jericho Beach. Von dort aus sind es nur 200 Meter bis an den Strand. Die Gegend, in der sie gelegen ist, hat mir auch recht gut gefallen. Das Viertel hat einen eher alternativen Touch, die Häuser sind maximal dreistöckig und es ist halt alles viel ruhiger als in Vancouvers City.
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Die Rückreise wurde dann zumindest am Anfang doch noch etwas stressig. Das angeforderte – und auch zugesagte – Taxi liess ewig auf sich warten. Auf Nachfrage hiess es dann, dass mein Taxi in 5 Minuten kommen würde … blablabla…

Also wollte ich mir eines von einem anderen Taxiunternehmen bestellen. Da hing ich 10 Minuten in der Warteschleife. Langsam wurde es aber ziemlich knapp – nur noch eine gute Stunde bis zum Abflug. Und der Flughafen von Vancouver ist eine gute halbe Stunde von der Jugendherberge entfernt….

Also habe ich mich entschlossen, einfach mal wahllos irgendwelche anderen Gäste der Jugendherberge anzuhauen, ob mich jemnand zum Flughafen fahren könne.

Beim ersten Autobesitzer war ich auch schon erfolgreich. Zwei Kalifornier haben mich dann zum Flughafen gefahren, allerdings erst nachdem wir ihr Auto ausgeräumt hatten.

Eine halbe Stunde vor Abflug habe ich dann schliesslich das Flughafengebäude betreten. Und – es hat gerade noch gereicht! Für alle die nach mir nach Kanada reisen werden: Vancouvers Taxiunternehmen haben, wie mir später gesagt wurde, allgemein den Ruf, total unpünktlich zu sein. Hier sollte man also entsprechend Zeit einplanen – oder gleich den Bus nehmen. Die Busse in Vancouver haben übrigens spezielle Fahrradhalter, so dass auch ein unverpacktes Fahrrad kein Problem darstellt.

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