Jugendherbergen in Kanada

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Auch in Kanada gbt es natürlich Jugendherbergen. Auf meiner Radtour nahm ich diese jedoch weniger in Anspruch, denn sie liegen in der Regel in den grösseren Städten, aber auch in den Nationalparks ist das Jugendherbergsnetz ziemlich eng. Abseits dieser „Tourismus-Ballungsgebiete“ wird es jedoch knapp. Wer sich informieren möchte: Auf www.hihostels.ca gibt es eine Liste aller kanadischen Jugendherbergen. Alle einzelnen Häuser werden dort detailiert und mit Preisen, Emailadresse und Telefonnummer vorgestellt. Speziell im Sommer empfiehlt der kanadische Jugendherbergsverband übrigens, nach Möglichkeit im Voraus zu reservieren. Die Preise übrigens liegen für Übernachtungen im Schlafsaal (englisch = dorm) zwischen 15 und 31 Dollar (ca. 12 bis 22 Euro). Wer ein Einzelzimmer möchte, muss mit zwischen 25 und bis zu 93 Dollar rechnen.

Es gibt in Kanada übrigens auch (vor allem in Gebieten mit eher viel Tourismus) oftmals günstige Herbergen ausser den im internationalen Jugendherbergsverband (Hostelling International) organisierten Jugendherbergen.

„Backpackers Lodge“ oder einfach auch „Lodge“ heissen diese dann. Die Preise sind mit denen der Jugendherbergen vergleichbar, und es gibt Gemeinschaftsraum, Küche, etc.

Wer kein Zelt hat, oder bei Regen keine Lust, es aufzubauen: Auch die kanadischen Motels sind ofmals in erschwinglichen Preisregionen. Nachfragen lohnt sich daher durchaus.

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Camping in Kanada

Kanada hat eine relativ hohe Campingplatzdichte. Auch an Orten, wo auf den offiziellen Karten kein Campingplatz eingezeichnet ist, findet sich oft einer.Manche Campingplätze haben jedoch keine Plätze für Zelte, sondern nur Stellplätze für Wohnmobile. Dies habe ich jedoch nur dort gesehen, wo in unmittelbarer Nähe auch ein oder mehrere Zeltplätze waren.
Kanada Camping
Eine besonderheit an den kanadischen Capingplätzen ist die Ausstattung. Jeder einzelne Wohnmobil-Stellplatz oder Bereich für jeweils ein Zelt verfügt in der Regel über einen eigenen Tisch mit Sitzbänken und eine Feuerstelle. Feuerholz ist in der Regel gegen einen Betrag von umgerechnet 5 bis 6 Euro pro Nacht erhältlich.Eine weitere Besonderheit ist die Art der Bezahlung, die man auf einigen Zeltplätzen, vorwiegend in den Nationalparks, findet. Hier gibt es kein Personal, das ständig vor Ort ist. Man sucht sich einfach selbst einen Platz aus. Dann füllt man ein Formular aus, das an einem kleinen überdachten Stand im eingangsbereich des Campingplatzes ausliegt. Zusammen mit der Übernachtungsgebühr oder seinen Kreditkartendaten wirft man dieses dann in einen bereitstehenden Briefkasten.

Auf manchen von diesen kleineren Plätzen kann es auch passieren, dass keine Duschmöglichkeiten vorhanden sind. Trinkwasser gab es jedoch auf allen Zeltplätzen, die ich auf dieser Reise besucht habe.

Bären, Kojoten und Co.werden ja in Kanada bekanntlich durchausdes öfteren beobachtet. Deshalb haben die meisten Campingplätze abschliessbare Fächer, in denen man sein Essen deponieren kann. bei den wenigen, die das nicht anbieten, empfiehlt es sich, die Essensvorräte mit einer Schnur in etwa 4 Metern Höhe an einem Baum aufzuhängen. Die gleiche Vorräte empfiehlt sich auch für Gegenstände, deren Geruch mit dem von Essen verwechselt werden kann (Kosmetika, Zahnpasta…), sowie Kochgeschirr, leere Essensbehälter und Besteck.

Die Preise der Campingplätze, auf denen ich die Nacht verbracht habe, lagen umgerechnet in etwa zwischen 7,50 und 21 Euro.

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Vancouver – Stuttgart

In Vancouver angekommen war erstmal Strandurlaub angesagt. Nach 1500 Kilometern quer durch Kanadas Westen war faul am Strand rumliegen genau das richtige. Untergekommen bin ich in der Jugendherberge am Jericho Beach. Von dort aus sind es nur 200 Meter bis an den Strand. Die Gegend, in der sie gelegen ist, hat mir auch recht gut gefallen. Das Viertel hat einen eher alternativen Touch, die Häuser sind maximal dreistöckig und es ist halt alles viel ruhiger als in Vancouvers City.
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Die Rückreise wurde dann zumindest am Anfang doch noch etwas stressig. Das angeforderte – und auch zugesagte – Taxi liess ewig auf sich warten. Auf Nachfrage hiess es dann, dass mein Taxi in 5 Minuten kommen würde … blablabla…

Also wollte ich mir eines von einem anderen Taxiunternehmen bestellen. Da hing ich 10 Minuten in der Warteschleife. Langsam wurde es aber ziemlich knapp – nur noch eine gute Stunde bis zum Abflug. Und der Flughafen von Vancouver ist eine gute halbe Stunde von der Jugendherberge entfernt….

Also habe ich mich entschlossen, einfach mal wahllos irgendwelche anderen Gäste der Jugendherberge anzuhauen, ob mich jemnand zum Flughafen fahren könne.

Beim ersten Autobesitzer war ich auch schon erfolgreich. Zwei Kalifornier haben mich dann zum Flughafen gefahren, allerdings erst nachdem wir ihr Auto ausgeräumt hatten.

Eine halbe Stunde vor Abflug habe ich dann schliesslich das Flughafengebäude betreten. Und – es hat gerade noch gereicht! Für alle die nach mir nach Kanada reisen werden: Vancouvers Taxiunternehmen haben, wie mir später gesagt wurde, allgemein den Ruf, total unpünktlich zu sein. Hier sollte man also entsprechend Zeit einplanen – oder gleich den Bus nehmen. Die Busse in Vancouver haben übrigens spezielle Fahrradhalter, so dass auch ein unverpacktes Fahrrad kein Problem darstellt.

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Vancouver

Am letzten Tag, an dem ich noch einige Kilometer zu fahren habe, breche ich recht spaet auf. Die Strasse fuehrt weiter an der Horseshoe Bay entlang. Leider wird gerade jetzt die Strasse ausgebaut, so dass man recht wenig Platz hat. In Kombination mit den Dimensionen der kanadischen Trucks gefaeelt mir dieser Umstand nicht. Doch schon bald beginnen die Vororte Vancouvers. Ich nehme eine Nebenstrasse, die mehr oder weniger am Meer entlang fuehrt. Da ich Zeit habe, schaue ich noch ein wenig bei einem BMX Contest zu, an dem ich zufaellig vorbeikomme. Nach weiteren 10 Kilometern mache ich eine laengere Pause und lege mich etwas ans Meer.
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Als ich mich wieder auf den Weg mache, beginnt schon bald das eigentliche Stadtzentrum von Vancouver. Die Stadt ist super-radfahrerfreundlich. Ueberall sind Radwege, die auch gut beschildert sind. So komme ich bald in Downtown Vancouver an, wo ich mich in einer Jugendherberge, dem „Backpackers“ einloggen will. Leider ist hier nichts mehr frei. Also fahre ich den Marine Drive entlang Richtung Sueden. Am Jericho Beach finde ich schliesslich Unterkunft in einer anderen Jugendherberge. Von hier aus soll es nicht weit zum Strand sein, wo ich ja hauptsaechlich die naechsten zwei Tage verbringen will. Ausserdem ist es von hier aus nicht zu weit zum Flughafen von Vancouver, was wiederum hinsichtlich meiner Abreise praktisch ist.

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